Annette Heidrich
Annette Heidrich

Sommerloch

 

Mit einem Blogbeitrag verabschiede ich mich in meinen Urlaub und wünsche allen wunderschöne Ferien und gute Fahrt.

 

Hier geht es zu meinem Blog.

BUNDESTAGSWAHL

Für Familien und Gerechtigkeit

Annette Heidrich ist jetzt offiziell als Bundestagskandidatin der SPD nominiert. Sie erhielt alle Stimmen.

Burgkirchen – Arbeitsplatzerhalt im Chemiedreieck mit mehr sozialer Gerechtigkeit im Leben vor Ort – Annette Heidrich hat mit diesen Themen die Delegierten der SPD-Unterbezirke Mühldorf und Altötting auf der Wahlkreiskonferenz am Dienstag im Glashaus überzeugt. Heidrich erhielt alle 45 Stimmen als SPD-Kandidatin für die Bundestagswahl 2017.

Heidrich war bereits 2013 zur Wahl angetreten, war damals als Ersatzkandidatin kurzfristig eingesprungen. Mit dieser Erfahrung und durch ihre politische Arbeit seitdem im Bildungsbereich setzt Heidrich, die seit 1985 der SPD angehört, auf einen aussichtsreichen Platz auf der Liste bayerischer SPD-Bundestagskandidaten.

Heidrich versteht sich als Kontrastprogramm zum Dauer-Abgeordneten der CSU. Dieser habe außer dem Thema Innere Sicherheit und dem Bau der „längst fälligen“ Autobahn nichts für die Menschen der Region vorzuweisen.

Die private Finanzierung der Autobahn sei zudem teurer als eine staatliche und stelle eine „Schattenverschuldung“ dar, die die „schwarze Null“ des Bundesfinanzministers verschleiere.

Für Heidrich ist es „beschämend“, dass es über Jahrzehnte nicht gelungen ist, die Verkehrsanbindung der Region angemessen mit Straße und Schiene anzubinden. Auch arbeiteten andere Bundesländer erfolgreich mit dem Bund beim Ausbau ihrer Infrastruktur zusammen. Dies gelinge nur in Bayern nicht, so Heidrich.

„Keine Spirale der Gewalt zulassen.“

Die Haltung der bayerischen Staatsregierung zu erneuerbaren Energien bezeichnete Heidrich als „kurzsichtig und rückschrittlich“. Als Folge würden die Bayern künftig mehr als andere für ihren Strom bezahlen müssen – obwohl nach Aussage Heidrichs die Energieabgabe für Fotovoltaikanlagen mehr Geld nach Bayern bringe als der Freistaat an andere Bundesländer über den Länderfinanzausgleich bezahle.

„Das Leben vor Ort“ ist Heidrichs politischer und weit gefasster Schwerpunkt, der die Bereiche Arbeit, Familie, Bildung und Gerechtigkeit umfasst. Die SPD müsse dem Wähler „mit Entschlossenheit klar machen“, dass es eben nicht egal sei, welche Partei er ankreuze.

Heidrich forderte Änderungen in der Landwirtschaftspolitik – Subventionen seien dort sinnvoll, wo unter erschwerten Bedingungen produziert werde. Dem Handel müsse man „einschärfen“, nicht mit Billigstpreisen für Lebensmittel wie Milch zu werben. Hier seien mehr Kontrollen nötig. Verbraucher sollten „faire Preise“ bezahlen.

Die „sogenannte Alternative für Deutschland“ bewertet Heidrich als „ganz klar rechtsradikal“. Man dürfe keine „Spirale der Gewalt aus unterschiedlichsten Motiven zulassen“. Heidrich sagte, ohne Sicherheit gebe es keine Freiheit. „Scharfmachern“, dürfe man den Staat nicht überlassen. Die SPD werde sich sinnvollen Maßnahmen zwar nicht verweigern, denen aber keinen Raum geben, die das Land in eine Zeit zurückbringen wollten, die „über diese Welt unendliches Leid und Verwüstung brachte.“ Heidrichs Idee: „Machen wir uns doch mal Gedanken, wie wir wieder dahin kommen, dass wir uns nicht schützen müssen.“ Menschen, die eine Perspektive hätten, kämen nicht auf „dumme Gedanken“. Allerdings hält auch Heidrich es für „unumstritten“, dass mehr Polizei gebraucht werde.

Heidrich ist stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins und -Unterbezirks Altötting sowie Beisitzerin des Bezirksvorstandes der Oberbayern SPD. Als AsF-Kreisvorsitzende gehört sie dem AsF-Landesverband an und ist auch im Landesverband der SPD-Arbeitsgemeinschaft Bildung aktiv.

Betriebswirtin Heidrich ist verheiratet, Mutter von vier Kindern und arbeitet beim BRK für die Wohnungsvermittlung anerkannter Flüchtlinge. Seit 2004 lebt die aus Dinslaken stammende Heidrich mit ihrer Familie in Burgkirchen. rob

OVB online 29.7.2016

 

Passauer Neue Presse 28.07.16

SPD Altötting und Mühldorf nominiert Annette Heidrich einstimmig zur Bundestagskandidatin

 

Die Delegierten der beiden SPD Unterbezirke Altötting und Mühldorf haben Annette Heidrich am 26. Juli 2016 offiziell zur Kandidatin für die Bundestagswahl 2017 für den Wahlkreis 213 nominiert. Alle 45 stimmberechtigten Delegierten gaben ihre Stimme für Annette Heidrich ab und schickten sich mit einem großen Vetrauensvotum in den Auseinandersetzung um das Direktmandat für den Wahlkreis Altötting- Mühldorf.

 

Zuvor hatte Annette Heidrich in einer mit langem Applaus bedachten Rede ihre Vorstellungen für die Arbeit im Deutschen Bundestag und ihre Schwerpunkte unter das Motto: Soziale Gerechtigkeit gestellt.

 

Auszüge ihrer Rede werden in den nächsten Tagen auch hier dokumentiert. 

Energietour mit Hubertus Heil und Natascha Kohnen.

 

Wasserkraft in Töging am Inn, ChemDelta Bavaria und Abendveranstaltung wieder in Töging 

 

Es war ein heißer Tag voller Energie im Landkreis Altötting

 

Das lag nicht nur an den Temperaturen, sondern auch an dem straffen Besuchsprogramm für unsere Gäste aus München und Berlin.

 

Hubertus Heil, stellvertretender Vorsitzender der SPD Bundestagsfraktion und Natascha Kohnen, Generalsekretärin der bayrischen SPD wurden ihrem Ruf gerecht exzellente energiepolitische Sprecher ihrer Fraktionen im Bundestag und im Landtag zu sein.

 

Die Fragen und Eindrücke waren so vielfältig, wie das Thema Energie. Auch wenn die Stimmung für eine Energiewende in Bayern nicht besonders gut ist, umkehrbar ist sie nicht, das betonten sowohl Hubertus Heil als auch Natascha Kohnen. Aber die Bayern werden möglicherweise einen besonderen Preis hervorgerufen durch die Blockadepolitik der bayrischen Staatsregierung in Form von höheren Strompreisen und Problemen bei der Versorgungssicherheit zahlen müssen. 

 

Im Mittelpunkt der Gespräche beim Besuch der Verbund-Innkraftwerke in Töging standen die Sorgen der Kraftwerksbetreiber, dass durch weiterhin sehr niedrige Strompreise ihre Wasserkraft bald nicht mehr wettbewerbsfähig sein könnte.

 

Ganz andere Bedenken wurden dann im Gespräch mit den Industrievertretern des Chemiedreiecks bei der ChemDelta Bavaria geäußert. Hier standen die Sorgen im Vordergrund, dass die Energiewende letztlich zu Energieversorgungslücken und höheren Preisen führen und den Standort im Chemiedreick generell gefährden könnte. 

 

Nach einer internen Runde mit Vertretern der SPD im Wahlkreis Altötting/Mühldorf zur aktuellen Lage der SPD erläuterte Natascha Kohnen in einer gut besuchten öffentlichen Veranstaltung die Chancen und Risiken der Energiewende. 

 

Dabei stellte sie nochmals klar, dass Klimaschutz und Energiewende auch in der Zukunft Hand in Hand gehen müssen und es ein weiteres Hinterherdümpeln von Bayern nicht gehen dürfe. 

 

 

 

NEIN heißt NEIN!

 

NEIN heißt NEIN!

 

Es wurde lange an dem neuen Gesetz „herumgedoktort“, doch nun ist es geschafft. Wenn nun ein klares Nein in Bezug auf sexuelle Handlungen ausgesprochen wird, dann heißt das auch NEIN. Es hieß zwar vorher auch schon NEIN, aber findige Rechtsverdreher werteten dies nicht, sondern machten oft ein VIELLEICHT daraus, wenn das Opfer nicht deutlich genug NEIN gesagt hat oder zu leicht bekleidet war. Doch jetzt ist wirklich NEIN auch NEIN. Jede nicht einvernehmliche sexuelle Handlung steht per Gesetz unter Strafe.

 

Und wer hat es wieder erfunden? Na klar die SPD. Wieder ein großer Erfolg für die Frauen und wieder von den Sozialdemokraten/innen. Schade nur, dass erst die Ereignisse der Silvesternacht in Köln eine gesellschaftliche Debatte auslöste und letztlich auch die Unionsfraktion zum Umdenken brachte.

 

Ich bin erleichtert und sehr froh, dass nun das gesprochene NEIN per Gesetz auch wirklich NEIN bedeutet.  

 

Brexit – eine Chance für die europäische Jugend und die europäischen Wurzeln

 

 

Großbritannien hat sich für einen Abschied von der Europäischen Union entschieden oder besser gesagt 52 Prozent derjenigen haben das, die am Referendum mit „Leave“ stimmten. Es war nicht die Mehrheit der Briten und schon garnicht die Mehrheit der jungen Menschen, die im Europa von heute bleiben wollen.

 

Doch Mehrheiten prägen die Demokratie und so darf es auch kein einfaches „Weiter so“ in der EU geben, auch wenn uns der Wille der jungen Briten Freude und Hoffnung macht. Es ist allerhöchste Zeit für eine Politikwende und die hat nicht nur was mit Großbritannien und der Europäischen Union zu tun. Nein. Wer ein besseres Europa will, ein Europa der Menschen, der muss auch gerade in Deutschland eintreten für mehr soziale Gerechtigkeit, Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung.

 

Wir müssen denjenigen, die daraus Nahrung für ihren Rassimus und ihre Intolerenz nehmen, nicht nur in Großbritannien sondern auch in Frankreich, in Dänemark und in Deutschland und anderswo aktiv daran hindern dieses Europa zu zerschlagen.

 

Ich kann die jungen Menschen verstehen, dass sie ein Europa mit Grenzen, Einschränkung der Freizügigkeit und Nationalismus nicht wollen. Ich kann aber die älteren Menschen nicht verstehen, die selbst den 2. Weltkrieg und die Folgen noch erlebten. Das vereinigte Europa ist eine Friedensordnung. Sie hat unser aller Frieden sicherer gemacht, sie hat Krieg aus Europa lange Zeit ganz verdrängen können. Erst seit dem Fall der Mauer und dem Zerfall der europäischen Nachkriegsordnung von Ost und West fielen auf dem Balkan und anderswo wieder Menschen durch kriegerische Handlungen.

 

Das darf so nicht sein und ich habe Angst, dass ein weiteres Auseinanderbrechen der Europäischen Union diese Gefahren wieder in unser aller Alltag bringen könnte.

 

Wer glaubt, wir könnten die Herausforderungen der Zukunft besser ohne ein Europäisches Miteinander lösen, der irrt gewaltig. Diese radikalen Rechten, die Rattenfänger unserer Tage, müssen wir durch ein Europa, das seine Werte im gemeinsamen Handeln wieder findet, trocken legen. Dazu müssen wir uns zu einer Stimme durchringen, die Fluchtursachen bekämpfen und ein europäisches Einwanderungsrecht schaffen, was allen, die in dieser Gemeinschaft leben wollen, mehr Gerechtigkeit und mehr Sicherheit schafft.

 

Das Brexit-Votum ist ein Schuss vor den Bug, auch von Frau Merkel. Von ihr ist aber nicht mehr dieses Europa zu erwarten, was wir brauchen. Das gilt auch für die schwarze Null und die Drangsalierung anderer Mitgliedsländer durch den deutschen Finanzminister. Allein durch Sparen entsteht nicht das Europa, was etwa die jungen Briten wollen und wofür sie jetzt kämpfen.

 

Lassen Sie uns ein anderes Europa bauen, was aber nicht erst das Europa in Trümmern legt, was unsere Väter und Großväter aus den Lehren der Kriege einst erschafften. 

 

Ihre Annette Heidrich


 

In die Mitte genommen. Links Bundesbeauftragte für Flüchtlinge und Integration Aydan Özoguz, rechts Bundesbauministerin Barbara Hendricks, ganz rechts AsF-Landesvorsitzende Bayern Micky Wenngatz

Programmkonferenz in Nürnberg

 

Um bezahlbares Wohnen, bessere Bildung, gute Arbeit und der Kampf gegen Steuerbetrug sind eine der Punkte, bei denen die SPD bei der Bundestagswahl 2017 ansetzen will. Dabei steht das Wort von der Integration keinesfalls nicht nicht für die Menschen, die zu uns kommen, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, die die Solidarität der Gesellschaft brauchen. Auf der dritten Programmkonferenz der SPD ging es diesmal in Nürnberg vor allem um diesen geselleschaftlichen Zusammenhalt.

Vier Bundesminister, Vertreter von Verbänden und Gewerkschaften und rund 400 Teilnehmer, darunter ich, haben spüren lassen, dass die SPD zu diesem Thema einiges zu bieten hat.

„Die Ergebnisse sind ursozialdemokratische Anliegen“, berichtete Bundesbauministerin Barbara Hendricks aus dem Workshop „Unsere Verantwortung für gutes Wohnen in der sozialen Stadt“. Ich war selbst in dieser Arbeitsgruppe, wo es vor allem um die Erwartung an den Bund ging größte Anstregungen zu unternehmen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die Teilnehmer hatten sich auch für eine Stärkung des Genossenschaftswesens ausgesprochen – um Wohneigentum auch denen zu ermöglichen, „die sich nicht das 400.000-Euro-Eigenheim leisten können“.

„Über alle Punkte wurden sehr offen diskutiert“, lobte Aydan Özoguz, die am selben Workshop teigenommen hatte. Erstaunlich aus Sicht der Bundesbeauftraften für Flüchtlinge und Integration: „Die Themen Flüchtlinge und Einwanderung wurden kaum diskutiert.“ Das Thema „gutes Wohnen“ werde nicht als „Konkurrenzdebatte“ diskutiert und sei nicht erst durch die Flüchtlinge aufgekommen, „sondern es war vorher schon da“.

 

Bildung gehört zur DNS der SPD

 

Der Sanierungsbedarf an den Schulen, die große Selektion in der Bildung anhand der sozialen Herkunft, der Ausbau von Ganztagsschulen und die Digitalisierung – das waren die Themen, die im dem Workshop „Gute Betreuung, gute Bildung – Integration von Anfang an“ diskutiert wurden, berichtete Hubertus Heil. Das Fazit des stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion: „Das Thema Bildung gehört zur DNS der SPD und muss endlich wieder ein Topthema sein!“

Beherrschendes Thema im Workshop „Teilhabe für alle durch Qualifizierung und Integration in den Arbeitsmarkt“ sei der Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit gewesen. Das berichtete Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. „Wir müssen diesen Menschen endlich einen Weg in sinnvolle Arbeit schaffen“, forderte sie.

Die Ergebnisse der drei Workshop sollen im Herbst zusammen mit denen der anderen Programmkonferenzen in den Projektgruppen für das Bundestagswahlprogramm beraten werden und anschließend an die Programmkommission weitergegeben werden.

Landwirtschaftsempfang der SPD Landtagsfraktion in Mühldorf

 

Die bäuerliche Erwerbswirtschaft ist das Herzstück des ländlichen Raumes und nicht von ungefähr ist auch heute noch jeder siebte Arbeitsplatz direkt oder indirekt von der Landwirtschaft abhängig. Hauptredner des Treffens war der Vorsitzende der Agrarkonferenz, Dr. Till Backhaus, zugleich Landwirtschaftsminister in Mecklenburg-Vorpommern. Selbst Landwirt mit Leib und Seele richtete Backhaus deutliche Worte an Verbraucher und Landwirte. Ohne faire Preise und ohne Beschränkung der Massenpruktion hätte die Landwirtschaft in der Europäischen Union keine reale Chance. Starke Kritik übte der Minister in diesem Zusammenhang an der bayrischen Staatsregierung. 

Ein voller Saal und eine souveräne Menschenrechtsbeauftragte

 

Der Besuch hatte sich gelohnt, für alle, die den Weg ins Braugasthof Graminger Weißbräu in Altöting gefunden hatten. Der SPD Ortsverein Altötting hatte Dr. Bärbel Kofler, die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, zu einer aktuellen Stunde eingeladen. Im lockeren Talkshowplausch stellte sich die Bundesabgeordnete aus Traunstein, die gegenwärtig auch noch den Bundestagswahlkreis Altötting-Mühldorf betreut, den Fragen des Ortsvereinsvorsitzenden Marco Keßler. Dabei blieb Bärbel Kofler selbst bei den Fragen keine Antwort schuldig, die nicht direkt ihrem Aufgabenbereich entsprechen. Den eigentlich besteht ihre Aufgabe darin, die Bundesregierung bei den Fragen von Menschenrechtsverletzungen anderer Staaten zu beraten, die Situation in Deutschland fällt nicht in diesen Tätigkeitsbereich.

 

Im Mittelpunkt ihrer Ausführungen standen natürlich aktuell die Lage in den Krisengebieten, die Lage der Flüchtlinge und die Situation in der Türkei und das Verhältnis zu Deutschland. Menschenrechte sind unteilbar stelle Bärbel Kofler klar und mahnte dazu, dass wir alle täglich im Umgang mit den Menschen, die zu uns kommen, aber auch in unserem Verhältnis zu den Produkten aus Kinderarbeit etwas tun können.

 

Im Vorfeld der Veranstaltung trug sich Dr. Bärbel Kofler noch in das Goldene Buch der Stadt Altötting ein. 

 

Ich persönlich bin sehr glücklich darüber, dass ich seit vielen Jahren die Freundschaft und Unterstützung von Bärbel Kofler wertschätzen darf. Im letzten Jahr absolvierte ich ein einwöchiges Praktikum in ihrem Berliner Abgeordnetenbüro und konnte mir dabei einiges abschauen, was für meine eigene Kandidatur für den nächsten Bundestag noch immer von Nutzen ist. 

 

 

AsF Bundeskonferenz oder da wo Politik gemacht wird!

 

Drei Tage trafen sich am vorletzten Wochenende über 200 sozialdemokratische Frauen aus ganz Deutschland in Magdeburg um über Anträge zu beraten und um daraus künftige Gesetzesvorhaben auf den Weg zu bringen.

 

Die Themenbereiche waren vielseitig. Es ging um Nachhaltigkeit in der Politik, Sexuelle Belästigung und Gewalt gegen Frauen, Prostitution und Menschenhandel, Reproduktionsmedizin (Kinderwunsch), Alleinerziehende und SGBII, Arbeit und Soziales, Arbeit und Vereinbarkeit, Hebammen und Geburtshilfe, Mutterschutz, Rente, Rechtsextremismus und Frauen, Vielfalt, Europa und Friedenspolitik, Glyphosat und und und .

Über 100 fachlich gut ausgearbeitete Anträge, die in den einzelnen AsF Landesverbände erarbeitet worden waren.

 

Wer nun meint, dass die Delegierten einfach da sitzen und alles durchnicken, was da vorgegeben wird, der täuscht sich sehr. Jeder Antrag wird intensiv beraten und oft entstehen gute und konstruktive Diskussionen. Der Mindestlohn ist zum Beispiel auch aus der Feder der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen entstanden. Das hatte dieses Vorhaben mit vielen anderen Gesetzen gemeinsam, die die größte Arbeitsgemeinschaft innerhalb der SPD im Laufe der Jahre anregen und anstoßen konnte.

 

Und so überraschte auch nicht die Aussage von der SPD Generalsekretärin Katarina Barley: „Die Arbeit der AsF verändert dieses Land“. Jawohl. Sie ist eine der vielen guten Frontfrauen, die wir in der SPD haben.

 

Eine rote Ameise namens Hildchen

 

  Ich habe diese Ameise geschenkt bekommen. Sie ist handgemacht und soll für mich ein Glücksbringer für meinen Wahlkampf sein. Auf die Frage meinerseits, was ich mit der Ameise gemeinsam habe, sagte die Spenderin: "Du bist meistens ruhe-und rastlos. Bist immer unterwegs für eine bessere Welt. Du bist sozial engagiert, lässt dich nicht aufhalten und räumst beharrlich und geduldig Hindernisse aus dem Weg."

 

  Ich war ganz schön gerührt und verspreche, dass ich diese Ameise überall mitnehme, wenn ich für mein Anliegen unterwegs bin. Inzwischen hat mich Hildchen schon zu zahlreichen Terminen begleitet und bei den Promis helle Begeisterung ausgelöst :)

 

  Dabei soll es auch bleiben und Hildchen wird nicht von meiner Seite weichen und ganz viele kleine Hildchen werden folgen, die ich an Freunde, Bekannte, Unterstützer und SIE im Laufe der nächsten 12 Monate verteilen werde. Mehr dazu auch immer auf meinem Facebook-Account.

 

https://www.facebook.com/annette.heidrich

Schon immer gewusst

 

In der PNAS (eine wissenschaftliche Fachzeitschrift, die von der Akademie der Wissenschaften der Vereinigten Staaten herausgegeben wird) berichten Forscher, dass sie 15 Mathematiker und 15 Nichtmathematiker untersucht haben. Sie stellten Ihnen mathematische Aufgaben. Bei den Mathematikern wurde, während der Aufgabenbearbeitung, im Gehirn ein typisches Netzwerk von Neuronen aktiv. Bei Nicht-Mathematikern existiert dieses Netzwerk nicht. Zudem konnten die Forscher zeigen, dass die aktivierten Hirnregionen nicht mit denen übereinstimmen, die für das Verständnis von Sprache wichtig sind.

 

Heruntergebrochen auf Politiker, die rechtspopulistisch mit Ihrem Dampfgetöse ständig Menschen aufwiegeln, verunsichern und Hass erzeugen, würde ich es jetzt mal so formulieren:

 

Bei human denkenden und mitfühlenden Politikern wurde während der Flüchtlingsdramen der letzten Monate ein sozialtypisches Netzwerk im Gehirn aktiv. Bei den populistischen Politikern ist ein äußerst verkümmertes soziales Netzwerk zu diagnostizieren. Zudem mussten wir feststellen, dass die aktivierten Hirnregionen nicht mit jenen Bereichen kommunizieren, die für das Verständnis von Sprache und ihrer Wirkung zuständig sind. 

 

Ihre Kandidatin...

Die Delegierten der SPD Unterbezirke Altötting und Mühldorf haben mich einstimmig als Kandidatin für die Bundestagswahl 2017 vorgeschlagen. Ich bewerbe mich damit zum zweiten Mal nach 2013 im Bundestagswahlkreises Altötting-Mühldorf um ein Bundestagsmandat.

 

Es ist eine völlig andere Situation als bei meiner ersten Kandidatur. Nicht nur in der politischen Landschaft in Deutschland, sondern auch für mich ganz persönlich.

 

Damals sprang ich kurzfristig als Ersatzkandidatin in die Bresche und hatte wenig Zeit mich in die Situation einzuarbeiten. Diesmal habe ich mich intensiv darauf vorbereitet und werde die Zeit bis zur Wahl im nächsten Jahr nutzen, um das Vertrauen vieler Wählerinnen und Wähler zu gewinnen.

 

Es wird nicht einfach werden, dessen bin ich mir bewusst. Die vielen Menschen, die in Deutschland Zuflucht gesucht und gefunden haben, das Erstarken nationaler und rechtsradikaler Strömungen und die Vertrauenskrise vieler Bürger in die Politik und die Medien haben die eigentlichen Fragen des Alltags aus dem Bild rücken lassen.

 

Zu Unrecht, wie ich finde.

 

Denn eigentlich muss ein Thema immer im Mittelpunkt stehen: Der Kampf um soziale Gerechtigkeit. Das ist und bleibt die DNA meiner Partei und auch meiner politischen Arbeit. Wir müssen uns die Frage aufs Neue stellen, was ist sozial gerecht unter den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen. Das müssen wir transparent machen und uns nicht die falschen Fragestellungen aufdrängen lassen.

 

Ob Mieter. Ob Frauen. Ob Arbeitnehmer. Ob Rentner. Ob Arbeitslose. Ob selbstständiger Mittelstand.

 

Alle spüren täglich, was es heißt, wenn diese Welt immer ungerechter wird in der Verteilung zwischen Arm und Reich, zwischen denen, die das Sagen haben und denen, die sich damit in einem scheinbaren Zustand der Ohnmacht zurechtfinden müssen.

 

Der Mindestlohn ist einer der wichtigsten Errungenschaften der Sozialdemokratie in der Großen Koalition. Aber wir brauchen mehr.

 

Ich werde versuchen in den Monaten bis zur Bundestagswahl mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürger in Kontakt zu kommen. Meine jetzige berufliche Tätigkeit zeigt mir, wie wichtig es ist, deren Sorgen zu kennen und sich Ihrer anzunehmen.

 

Ihre

Annette Heidrich  

Annette Heidrich

Bitte schreiben Sie mir:

 

annette.heidrich@online.de

 

 

Termine

 

26. Juli 

SPD Bundestagswahlkreis-Delegiertenkonferenz

Burgkirchen

 

28. Juli 

Sommerempfang mit

Olaf Scholz

Mühldorf

 

29. Juli 

Cafè Rot

Burgkirchen

 

29. Juli 

Kundgebung mit Markus

Rinderspacher

Töging

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Annette Heidrich